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Tipps gegen schlechten Schlaf

Inhaltsangabe dieses Artikels

Der Mensch verschläft viele Jahre seines Lebens. Während dem Schlaf erholt sich der Körper, er heilt von Wunden seelischer und körperlicher Natur. Er tankt neue Energie für die Herausforderungen des nächsten Tags. Daher sind alle Tipps für einen erholsamen Schlaf Gold und einen Versuch wert. Hier findest du viele Tipps, die dir helfen deinen Schlaf zu verbessern. Und zwar nicht nur, wenn du unter Schläfstörungen leidest. Die Folgen von zu wenig und nicht ausreichend erholsamem Schlaf können nämlich gravierend für dich sein.

Sorge für ausreichend Bewegung

An den Kindern lässt es sich deutlich sehen. Wenn sie tagsüber herumtoben können, ist die Nachtruhe garantiert. Das gilt für die Erwachsenen genauso. Sport und Bewegung, um sitzende Tätigkeiten auszugleichen, sind das beste Mittel gegen einen unruhigen Schlaf. Allerdings sollten die körperlichen Aktivitäten eher am Tage und nicht direkt vor dem Schlafengehen stattfinden.

Schalte dein Smartphone aus oder in den Flugmodus

Wer ständig erreichbar ist und sein Handy nicht einmal nachts auf lautlos stellt, der wird bei jedem Geräusch des mobilen Begleiters aus dem Schlaf gerissen. Mal abgesehen von Funkwellen, die kein sonderlich positiver Begleiter für erholsamen Schlaf sind, sollte die Nachtruhe generell störungsfrei gehalten werden um dem Körper so viel Erholung wie möglich zu gönnen. Daher am besten Nachts das Handy in den Flugmodus versetzen oder in einem anderen Zimmer lassen.

Achte auf das richtige Kopfkissen für deine Schlafposition

Auch das Kopfkissen spielt, neben Matratze und Lattenrost, eine wichtige Rolle für einen ruhigen und erholsamen Schlaf. In welcher Lage schläft man in der Regel? Wie schläft man ein, wie wacht man auf? Für Seitenschläfer, Rücken- oder Bauchschläfer sind die optimalen Kissen jeweils sehr unterschiedlich.

Versuche deinen Tag und Nachtrhythmus einzuhalten

Noch immer tickt der Mensch nach dem natürlichen Rhythmus von Tag und Nacht. Doch er bemüht sich redlich darum, den Tag künstlich zu verlängern. Er macht die Nacht zum Tage. Dabei ist der erholsamste Schlaf der, der am besten im Einklang mit der Natur steht: Schlafen, wenn es dunkel ist und aktiv sein, wenn die Sonne lacht.

Sorge für die richtige Zimmertemperatur

Sehr wichtig für einen erholsamen Schlaf ist eine Umgebungstemperatur, die den Körper nicht stresst. So kann uns Frösteln unter der Bettdecke ebenso den Schlaf rauben, wie übermäßiges Schwitzen. Mit einer Schlafzimmertemperatur zwischen 17 und 19 Grad kommt der Körper in der Nacht am besten zur Ruhe.

Richte dein Zimmer möglichst dunkel ein

Licht hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Im Gehirn wird die Lichtinformation an die Zirbeldrüse weitergeleitet, die dann entweder Melatonin ausschüttet oder die Ausschüttung, ab einer gewissen Lichtstärke, stoppt. Das heißt, es sollte möglichst dunkel im Schlafzimmer sein. Rollos sollten geschlossen und andere Lichtquellen wie LEDs von Fernseher und Wecker sollten abgedunkelt werden. Beim nächtlichen Toilettengang am besten nur ein schwaches Notlicht anmachen.

Versuche nicht zu spät abends zu essen

Insulin und Cortisol sind Hormone, die der Körper unter anderem für den Stoffwechsel benötigt. Diese Hormone werden nach einer Mahlzeit vermehrt ausgeschüttet. Sowohl Insulin als auch Cortisol wirken hemmend auf das Schlafhormon Melatonin. Daher ist es am besten, frühestens zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit ins Bett zu gehen.

Vermeide Stress und Aufregung

Aufregung bedeutet Stress für den Körper. Stress ruft immer eine Ausschüttung der gleichnamigen sogenannten Stresshormone auf den Plan, Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. An einen ruhigen Schlaf denkt der Körper jetzt zuletzt. Dabei ist es egal, ob die Aufregung aus einem Buch, einem Film, durch einen Streit oder durch die eigenen Gedanken verursacht wird.

Gehe nur müde ins Bett

Es scheint fast eine Selbstverständlichkeit, wer müde ist, soll ins Bett gehen. Doch oft setzen wir uns über unsere Müdigkeit hinweg. Wir unterdrücken sie, wenn sie ungelegen kommt und gehen ins Bett, wenn es uns zeitlich in den Kram passt. Dann wundern wir uns, wenn es mit dem Einschlafen nicht klappt.

Verwende richtige Pflanzen in deinem Schlafzimmer

Es gibt Pflanzen, die deinen Schlaf negativ beeinflussen. Diese solltes du meiden und nur die richtigen Pflanzen in deinem Schlafzimmer aufstellen.

Trinke 2 Stunden vor dem Schlafen keinen Alkohol mehr

Das ist zwar richtig, Alkohol bringt uns, je nach Menge zwar sehr schnell zum Einschlafen, doch ist es eher ein Koma als ein erholsamer Schlaf. Der Körper regeneriert sich nicht im Koma, sondern nur während eines gesunden Schlafes. Daher mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol mehr trinken.

Sorge für das perfekte Bett

Vielleicht ist es einem gar nicht so bewusst, dass es auch die zu weiche oder zu harte Matratze sein kann, die uns um einen gesunden Schlaf bringt. Die Wirbelsäule benötigt eine Lagerung, die es ihr ermöglicht, zu entspannen. Die Unterlage und auch das Nackenkissen sollten so beschaffen sein, dass sich die Wirbelsäule in ihrer anatomischen Doppel-s Form vollkommen entspannen kann.

Vermeide Koffein am Abend

Koffeinhaltige Getränke sollte man vor dem Schlafengehen besser meiden. Ein Kaffee, der drei Stunden vor der Bettruhe getrunken wird, verzögert den Beginn des natürlichen Schlafablaufes um ca. 40 Minuten. Doch auch grüne und schwarze Tees haben es in sich. Oft werden sie nicht für die Schlaflosigkeit verantwortlich gemacht, weil die Wirkung des Koffeins (Teins) im Tee sehr langsam einsetzt und nachhaltig wirkt.

Schlafe getrennt, wenn es nicht anders geht

Zu andauernden Schlafstörungen kann es auch durch individuell sehr unterschiedliche Schlafverhalten eines Paares kommen. Zum Beispiel: Schnarchen, häufige Lagewechsel, unruhiger Schlaf, unterschiedliche Wunschtemperatur, Schlafenzeiten oder Aufwachzeiten u. v. m.. Getrennte Betten oder Schlafräume können sich daher auf Dauer auch sehr positiv auf eine Partnerschaft auswirken.

Gehe nicht hungrig ins Bett

Hungergefühle lassen den Körper genauso wenig zur Ruhe kommen, wie eine späte und zu üppige Mahlzeit. Orexin ist ein relativ spät entdecktes Hunger-Hormon. Ein hoher Orexinspiegel hält den Körper wach, damit er sich auf die Nahrungssuche machen kann. Ist der Mensch satt, wird im Gehirn kein Orexin mehr ausgeschüttet, erst jetzt ist Entspannung möglich.

Halte deinen Mittagsschlaf kurz

Für eine unruhige Nacht oder Probleme beim Einschlafen kann auch ein zu ausgedehnter oder zu später Mittagsschlaf verantwortlich sein. Wer tagsüber eine müde Phase hat, kann sich durch ein sogenanntes Powernapping (auch: Kurzschlaf, Kraftnickerchen, Superschlaf, Catnap) wieder aufladen. Auf keinen Fall sollte es länger als 30 Minuten dauern, besser sind 15 bis 20 Minuten.

Führe schlaffördernde Rituale ein

Immer wiederkehrende, beruhigende Rituale vor dem Schlafengehen wirken sich entspannend auf das Nervensystem aus und helfen, Einschlafprobleme zu vermeiden. Das kann ein Gebet oder auch ein Gedicht sein, das man mehrere Male hintereinander aufsagt. Auch ein Bad oder eine letzte Gassirunde können solch schlaffördernde Rituale sein.

Nutze einen alten Wecker und nicht das Smartphone

Vielleicht ist es eine gute Idee den alten mechanischen oder elektrischen Wecker wieder aus der Mottenkiste zu holen. Wer es gewohnt ist, sein Smartphone als Wecker zu benutzen, setzt sich leicht der Gefahr aus, zwischendurch beim Blick auf die Uhrzeit auch gleich noch die Chateingänge zu checken. Auch die ständigen Wifi oder GPS Signale, die ein Smartphone in Bettnähe aussendet, können den Schlaf negativ beeinflussen.

Lese ein Buch oder höre ein Hörbuch

Wer vor dem Schlafengehen noch etwas Unterhaltung möchte oder sich von seinen Tagesgedanken lösen möchte, schaut gern noch etwas Fern. Besser geeignet, um gut einzuschlafen sind jedoch Hörbücher, Musik oder das Lesen eines Buches. Natürlich entsprechend unaufgeregt und piano. Horrorgeschichten halten eher vom Schlaf ab.

Mache am Abend nicht zu spät Sport

Späte Termine im Fitnessstudio oder Sportverein sind für ein sanftes Einschlafen eher nicht geeignet. Zwar macht körperliche Anstrengung müde, doch dauert es einige Zeit, bis der Körper herunterfährt. Besser ist es, sich am Tage auszupowern und abends eher auf moderate Bewegungsformen, wie einen Spaziergang oder entspannende Yogaübungen zu setzen.

Stehe auf, wenn du nicht schlafen kannst

Wer abends nicht einschlafen kann oder nachts wach wird und dann nicht mehr einschlafen kann, sollte lieber aufstehen. Liegenbleiben und krampfhaft versuchen einzuschlafen, das setzt den Körper nur unter (Leistungs)Druck. Die Stresshormone halten dann noch länger wach. Besser aufstehen und einen Kräutertee zubereiten, etwas lesen und warten, bis man wieder müde wird.

Gehe abends spazieren vor dem ins Bett gehen

Hundebesitzer/innen können sich glücklich schätzen. Durch ihre Vierbeiner werden sie praktisch zu ihrem Glück gezwungen. Vor dem Schlafengehen moderate Bewegung an frischer Luft, das gibt versetzt sowohl den Körper als auch den Geist in eine perfekte Ausgangslage, entspannt einschlafen zu können. Am besten auch als „Nicht-Hundebesitzer“ gleich mal ausprobieren.

Verzichte auf Zigaretten 2 Stunden vor dem Schlafen

Einigkeit herrscht darüber, dass Rauchen grundsätzlich ungesund ist. Wer jedoch mindesten zwei Stunden vor dem Zubettgehen auf Zigaretten verzichtet, hilft seinem Körper dabei, leichter zur Ruhe zu kommen und so besser einzuschlafen. Nikotin erhöht den Blutdruck und stimuliert den Sympathikus (wirkt aktivierend), beides kann man beim Einschlafen eher nicht gebrauchen.

Versuche die Progressive Muskelrelaxation

Die Entspannungstechnik der progressiven Muskelrelaxation ist nicht nur eine gute Muskelhygiene. Sie ist auch im Bett liegend einfach durchzuführen und sorgt besser für ein schnelles Einschlafen als Schäfchenzählen. Bei der Methode werden alle Muskeln des Körpers einzeln und nacheinander bewusst angespannt und wieder entspannt.

Versetze dich selbst in einen entspannten Zustand mit autogenem Training

Besser einschlafen durch Selbsthypnose könnte die Überschrift auch lauten. Durch ein spezielles autosuggestives Programm kann man sich selbst in einen entspannten Zustand versetzen. Dann „programmiert“ man sich mit bestimmten Gedanken und Formulierungen auf ein entspanntes Einschlafen und einen guten Schlaf. Um Autogenes Training effektiv einzusetzen, ist allerdings etwas Übung erforderlich.

Wende die Methode der Imagination an

Die Methode der Imagination kommt aus dem psychotherapeutischen Bereich. Hier wird mit der Kraft von Bildern gearbeitet. Wer viel Fantasie besitzt, wird dabei einen Vorteil haben. Für einen guten Schlaf kann man sich zum Beispiel ruhiges, positives Bild vorstellen. Je mehr Sinne (Farben, Düfte, Geräusche) dabei ins Spiel kommen, desto wirksamer die Imagination.

Reflektiere deinen Tag

Wer kennt das nicht, man liegt nachts im Bett, kann nicht einschlafen, weil die Gedanken um den erlebten Tag kreisen. Manchmal geschieht dies völlig unbewusst und man ahnt zunächst gar nicht, dass es der Tag war, der für die Einschlaf- und Durchschlafstörungen verantwortlich ist. Bei häufigen Schlafproblemen kann es helfen, seine Tagesabläufe näher zu betrachten und gegebenenfalls zu verändern.

Vermeide Metall und Strahlung in deinem Zimmer

Stört Metall im Schlafzimmer? Dies ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Die Sensibilität, gerade im Bereich von Strahlungen, Funksignalen und Elektrosmog, ist sehr individuell und selten wissenschaftlich nachweisbar. Metalle können das Umfeld in Bezug auf Strahlungen negativ beeinflussen, also vielleicht ein Grund das Schlafzimmer auch daraufhin einmal näher zu untersuchen.

Stelle dein Bett an der richtigen Stelle auf

Manche kennen solche Erwägungen aus dem Bereich des Feng Shui. Doch viele Regeln und Ratschläge aus dieser fernöstlichen Sichtweise kann man im täglichen Leben mit Wohlbefinden und Missempfindungen auch selbst herleiten. So vermittelt es vielleicht eher negative Gefühle, wenn das Bett mit der Kopfseite zu einem Fenster oder zur Tür gerichtet ist.

Vermeide saure Speisen am Abend

Es spielt nicht nur eine Rolle wie viel man vor dem Schlafengehen isst oder wann man die letzte Mahlzeit zu sich genommen hat. Auch bestimmte Geschmacksempfindungen können unseren Sympathikus (der Nerv für Action) auf Trab halten. Zum Beispiel alles was sauer ist, wie Zitrusfrüchte und andere saure Obstsorten.

Verbanne fette Speisen von deinem Speiseplan fürs Abendessen

Diese Erfahrung hat jeder schon einmal gemacht: Ein fettes schweres Essen, das macht zwar schläfrig, aber an Nachtruhe ist danach nicht zu denken. Das liegt daran, dass es nach einer fetthaltigen Mahlzeit für den Körper viel zu tun gibt. Um einen reibungslosen Stoffwechsel zu gewährlisten, muss der Blutkreislauf sich ordentlich anstrengen: Der Blutdruck steigt.

Bevorzuge eiweißhaltige Nahrungsmittel

Mit dieser Diskussion bewegt man sich automatisch im nichtwissenschaftlichen Bereich, ähnlich wie bei den Wasseradern. Fakt ist, dass zuviel Essen, sowie Essen kurz vor dem Schlafengehen, den Schlaf negativ beeinträchtigt. Ob die letzte Mahlzeit nun besser Proteine oder doch eher Kohlenhydrate enthalten soll, liegt eher im Bereich gewisser Vorlieben und Ideologien.

Ergänze deine eiweißreichen Mahlzeiten mit den richtigen Kohlenhydraten

Im Bereich der Kohlenhydrate gibt es einige Lebensmittel, die ein gutes Einschlafen durchaus eher fördern, als dass sie es verhindern. Doch wie beim Eiweiß auch, ein Zuviel, und zu kurzfristig vor dem Schlafengehen, ist in keinem Fall ratsam. Immerhin: Nach einem moderaten Kohlenhydratverzehr steigt der Serotoninspiegel. Serotonin wird für die Produktion von Melatonin (Schlafhormon) benötigt.

Mache dir schlaffördernde Lebensmittel zu Nutze

Es gibt einige Lebensmittel, die Substanzen enthalten, welche für die Produktion der schlaffördernden Hormone Serotonin und Melatonin benötigt werden, zum Beispiel: Mandeln, Avocado, Banane, Geflügel, Lachs, Thunfisch, Eier, Weißbrot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Honig, Walnüsse, Cashewnüsse. Doch alles nur in Maßen und nicht direkt vor dem Schlafengehen genießen.

Vermeide Anti-Schlaf-Lebensmittel

Alles was unsere Geschmackssinne aufwühlt, das wirkt sich indirekt auch auf das sympathische Nervensystem und die Hormone aus. So ist es kein Wunder, dass sowohl saure, als auch besonders scharfe und histaminhaltige Speisen eher eine aufputschende Wirkung haben. Als Schlaf-Verhinderer gelten daher: Zitrusfrüchte, dunkle Schokolade, Chili, Ingwer, Geräuchertes, Tomaten, Auberginen, Spinat, reife Käsesorten.

Trink ein Glas Milch am Abend

Viele werden sich an die warme Milch mit Honig erinnern, die es gab, wenn man als Kind quengelnderweise nicht einschlafen konnte. Das ist durchaus sinnvoll gewesen, denn Milch enthält einen hohen Anteil an Tryptophan. Eine Substanz die für die Produktion von Serotonin, und letztendlich Melatonin, benötigt wird.

Trinke Kräutertees

Eine Tasse Kräutertee, vielleicht zusammen mit einem persönlichen, abendlichen Ritual, kann für die nötige Seelenruhe zum Einschlafen sorgen. Besonders beruhigend wirken die Kräuter, Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume, Katzenminze und Kamille. Auch mit Gewürzen wie Zimt und Vanille angereicherte Tees wirken schlaffördernd.

Lass deine Probleme vor der Schlafzimmertür

Im Schlafzimmer die Sorgen vor der Tür lassen, das allein kann möglicherweise schon einen gesunden Schlaf garantieren. Wichtig ist vor allem eine räumliche Trennung. Das heißt, der Grübelstuhl oder -sessel sollte in einem anderen Raum stehen. Hier ist der Platz zum Nachdenken und Lösungen schmieden, nicht im Bett.

Schlafe am Wochenende nicht länger als unter der Woche

Endlich Wochenende und dann Ausschlafen, das klingt wie eine Verheißung. Für viele mit einem festen Wochenrhythmus bedeutet es jedoch Stress. Auch wenn es zunächst nicht so wahrgenommen wird. Es gibt Studien, die zeigen, dass die Unterbrechung eines durchgehenden Rhythmus von Wach- und Schlafzeiten Schlafstörungen fördern können.

Lenke dich ab und lächle

Da liegt man nun und versucht verzweifelt einzuschlafen, doch man kann einfach nicht abschalten. Um sich von störenden Gedanken abzulenken, braucht es nicht immer die Kenntnis professioneller Methoden. Ganz individuell reicht es schon aus, sich mit angenehmen Gedanken abzulenken und, es hilft tatsächlich, wenn man dabei lächelt.

Stress dich nicht, wenn du mal etwas weniger Schlaf abbekommst

Man liegt im Bett. Es ist spät. Morgen früh raus. Jetzt heißt es schlafen, aber schnell, ansonsten drohen am nächsten Tag Konzentrationsstörungen. Das ist der beste Weg, die Stresshormone zu aktivieren und der Schlaf rückt in weite Ferne. Jetzt ist es besser noch einmal aufzustehen und sich ruhig zu beschäftigen, eine Stunde weniger Schlaf kann der Körper ganz gut kompensieren.

Nimm ein entspannendes Bad

Sich abends in ein wohliges Wannenbad zu legen kann Wunder wirken. Allein warmes Wasser wird dafür schon reichen. Ein Badezusatz mit Kamille oder Lavendel kann die Entspannung noch unterstützen. Die Haare sollte man allerdings erst am nächsten Morgen waschen, das macht fit und munter.

Nimm sanfte Schlafmittel

In der Apotheke sind auch schlaffördernde Mittel auf rein pflanzlicher Basis erhältlich. Es gibt sie als Kapsel, Tee oder Tropfen. Die Mittel bestehen meistens aus Baldrian oder aus einer Mischung von Baldrian mit Hopfen, Passionsblume oder Melisse. Doch helfen diese Mittel nicht akut, sie müssen über einen längeren Zeitraum genommen werden.

Halte deine Füße warm

Für einen erholsamen Schlaf und schnelles Einschlafen sind wohltemperierte Füße wichtig. Besonders Frauen leiden häufig unter kalten Füßen. Anders herum kann man den Schlaf fördern, indem man die Füße kurz in ein kaltes Fußbad taucht. Das zieht die Energie aus dem ständig denkendem Kopf in die Füße, die dadurch auch noch wohlig warm werden. Trage notfalls warme Socken im Bett.

Leg dir einen Notizblock ans Bett

Wieder sind es die Gedanken, die sich im Kreis drehen, und dafür sorgen, dass man nicht einschlafen kann. „Was hätte ich sagen sollen, was soll ich morgen sagen, was muss ich tun?“ Formulierungen, Lösungsmöglichkeiten, Vorsätze verhindern die notwendige Entspannung. Am besten, gleich aufschreiben. Auf dem Papier und aus dem Sinn.

Lausche zu Binauralen Beats

Dabei handelt es sich um eine akustische Täuschung, indem man rechts und links ganz leicht unterschiedliche Frequenzen in einem bestimmten Frequenzbereich zu hören bekommt. Im Gehirn vermischt sich der Ton dann zu einer mittleren Frequenz, die sich im Körper durch einen Cortisol-Abbau bemerkbar macht und die Schlafbereitschaft fördert.

Schaff dir eine Soundmachine an

Wer in der Stadt wohnt und von Aussengeräuschen gestört wird, der kann sich eine Soundmachine anschaffen, die mit übertönendem Rauschen einen Ausgleich schafft. Wem es im Zimmer zu leise ist, der kann sich von Regentropfen, Windgeräuschen oder Meeresrauschen einschlummern lassen.

Stell dir eine Nachtleuchte ins Zimmer

Gerade Kinder mögen es, wenn im Zimmer ein wenig Licht zu sehen ist. Schöne Nachtlampen zaubern Sternenhimmel an die Zimmerdecke oder visualisieren den Herzschlag. Dadurch ist Einschlafen garantiert.

Entspanne durch Gerüche

Wir schenken dem Geruchssinn viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei sind es oftmals Gerüche, die Erinnerungen in uns hervorrufen. Daher können Aloe Vera Kopfkissen oder auch Kräuterkissen eine einfache Schlafhilfe bieten. Sie sorgen, über das limbische System, für Harmonie und Wohlbefinden. Vorausgesetzt es handelt sich um aromatische, beruhigende und individuell als angenehm empfundene Düfte.

Checke deine Haushalts-Apotheke auf Schlafräuber

Auch eine Reihe von Medikamenten können auf Dauer die Nachtruhe stören. In erster Linie sind dies Arzneimittel, die den Melatonin-Stoffwechsel beeinflussen. Das sind, unter vielen anderen, Antidepressiva, Schilddrüsenmedikamente, Appetitzügler, Asthmamittel, ADHS- Arzneimittel, einige Antibiotika und Verhütungspräparate. Auch Mittel zur Entwässerung können durch ständigen Harndrang die Nachtruhe erheblich stören.

Nutze deine ganze Wohnung für den Alltag, nicht nur dein Bett

Es sollen nicht wenige sein, die im Bett nicht nur schlafen und Sex haben. Da wird im Bett gegessen, gearbeitet und ferngesehen. Wer dazu neigt, seine alltäglichen Aktivitäten im Bett auszuleben und unter Schlafstörungen leidet, kann diese Angewohnheit noch einmal neu überdenken. Das Bett sollte eine denk- und arbeitsfreie Zone sein. Sex soll dagegen schlaffördernd wirken.

Verhindere Magnesiummangel

Bei Wadenkrämpfen sobald man im Bett liegt, ist trotz extremer Müdigkeit kein Schlaf möglich. Wadenkrämpfe und auch allgemeine Nervosität können auf einen Magnesiummangel hinweisen. Am besten füllt man die Magnesiumspeicher mit magnesiumreichen Lebensmitteln auf und fragt in der Apotheke oder beim nächsten Arztbesuch nach einem effektiven Magnesium Nahrungsergänzungsmittel.

Nimm Schlafmittel nicht über einen längeren Zeitraum

Es mag paradox klingen, aber synthetische Schlafmittel können Schlafstörungen verursachen. Besonders, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Sie verändern den natürlichen Schlafrhythmus. Zudem haben sie einen hohen Gewöhnungseffekt, sie machen süchtig. Hier ist das vor allem die Gruppe mit dem Wirkstoff Benzodiazepin.

Wirf deine Kinder und Haustiere aus dem Bett

Wir wollen hier Kinder nicht mit Haustieren auf eine Stufe stellen, aber nerven können beide, wenn sie mit uns zusammen im Bett schlafen. Viele Eltern lassen ihre Kinder bis ins Schulalter zwischen ihnen schlafen. Durch zu wenig Platz und unruhigen Schlaf der Kinder, leidet auch der Schlaf der Eltern. Daher macht es Sinn die Kleinen frühzeitig an das Schlafen im eigenen Zimmer zu gewöhnen. Tiere gehören ebenso wenig in unser Bett, wenn wir Probleme haben einzuschlafen.

Suche professionelle Hilfe

Wenn all diese Tipps und Mittel nicht helfen können, ist es höchste Zeit, sich auf die Suche nach der Ursache für die Schlafstörungen zu machen. Es macht auf jeden Fall Sinn, dabei professionelle, ärztliche Hilfe aufzusuchen. Auf Dauer beeinflussen Schlafstörungen die Gesundheit und wirken sich negativ auf das ganze Leben aus.

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