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Ursachen für schlechten Schlaf

Es gibt viele Ursachen für schlechten Schlaf. Doch welcher Auslöser es auch sein mag, mangelt es an einer erholsamen Nachtruhe, kann es gesundheitliche Probleme und Krankheiten verursachen. Dies gilt vor allem für chronische Schlafstörungen. Daher solltest du versuchen, die Gründe zu ermitteln und etwas dagegen zu tun. Der folgende Ratgeber soll dir dabei helfen. Es werden dir häufige Ursachen für schlechten Schlaf erläutert.

Du bist gestresst

Andauernder Stress kann Schlafstörungen verursachen, da die Gedanken sich um den Stress oder die Probleme drehen und somit nicht zur Ruhe kommen. Der Körper läuft auf Hochtouren. Er produziert Stresshormone, die keinen ruhigen und erholsamen Schlaf zulassen. Pflanzliche Mittel mit Baldrianextrakt, Entspannungsübungen oder Meditation können vorübergehend helfen. Doch es ist auch wichtig, etwas gegen den Stress zu tun.

Du machst dir zu viele Sorgen

Seelischer Stress ist eine häufige Ursache für Schlafstörungen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, beispielsweise Leistungsdruck oder Mobbing am Arbeitsplatz, Probleme in der Partnerschaft, Trauer, Missbrauch oder andere seelische Verletzungen. Die Sorgen werden häufig mit ins Bett genommen, was Schlafstörungen verursachen kann. Um zu verhindern, dass sie chronisch werden, kann es sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu holen.

Du nimmst Medikamente, die dich nicht schlafen lassen

Es gibt verschiedene Medikamente, die als Nebenwirkung einen schlechten Schlaf verursachen können. Dazu gehören Schmerz- und Grippemittel, in denen Koffein enthalten ist und die somit eine belebende Wirkung haben. Auch Appetitzügler, bestimmte Antidepressiva wie SSRI und Antihistaminika (Allergiemittel) führen häufig zu Schlafstörungen. Es gilt zu prüfen, ob das Medikament vielleicht gewechselt werden kann.

Du hast gesundheitliche Probleme

Gesundheitliche Beschwerden und Krankheiten können zu einem schlechten Schlaf führen. Ein häufiger Grund hierfür sind Schmerzen oder andere Probleme wie ein nächtliches vermehrtes Wasserlassen. Auch ein zu niedriger oder zu hoher Blutdruck und neurologische Erkrankungen, beispielsweise Multiple Sklerose, Parkinsonsche Erkrankung, Epilepsie oder Gehirntumor können erhebliche Schlafstörungen verursachen. Das Gleiche gilt für psychische Erkrankungen wie Depressionen.

Du hast Angst

Ängste zu haben, ist völlig normal. Entscheidend ist allerdings, ob wir sie kontrollieren können oder wir uns davon zermürben lassen. Wenn Ängste einen zu großen Raum einnehmen, werden sie zum Problem und können zu einem schlechten Schlaf führen.

Deine Schlafumgebung ist nicht optimal

Es gibt hinsichtlich der Schlafumgebung und -gewohnheiten viele Faktoren, die einen gesunden und erholsamen Schlaf verhindern können. Dazu zählen eine falsche Temperatur, zu viel Licht oder Lärm, der von außen in den Raum gelangt oder abgestandene Luft im Zimmer. Diese Dinge sollten möglichst beseitigt werden, um gut schlafen zu können.

Du machst zu spät am Abend Sport

Abends herunterzukommen ist besonders wichtig um müde zu werden. Durch Sport am Abend läuft der Körper auf Hochtouren und benötigt erst wieder eine gewisse Zeit um in den Ruhemodus zu gelangen. Später Sport ist also Gift, wenn man schlafen möchte.

Du gehst unregelmäßig ins Bett

Der Körper ist ein Gewohnheitstier. Immer zur gleichen Zeit Schlafen zu gehen unterstützt dich dabei schneller einzuschlafen. Daher hängen uns abweichende  Schlafgewohnheiten am Wochenende auch unter Woche noch nach.

Dein Zimmer ist nicht vor Lärm geschützt

Bei Lärm nimmt die Tiefe des Schlafes ab, da der Gehörsinn aktiv bleibt und Geräusche an das Nervensystem meldet. Dies kann bei Straßenlärm, einem Fernseher, der noch läuft oder lauteren Geräuschen aus dem Nebenzimmer der Fall sein.

Du hast die falsche Matratze

Oftmals ist auch eine zu harte, zu weiche oder schlechte Matratze Schuld am schlechten Schlaf. Der Körper kann sich dadurch nachts nicht entspannen. Eine falsche Matratze kann neben Schlafstörungen auch Rücken- und Nackenschmerzen verursachen. Die Matratze sollte den Rücken stützen und gleichzeitig entlasten.

Du bist Schichtarbeiter(in)

Viele haben wechselnde Arbeitszeiten, also Früh-, Spät- und Nachtschichten. Sie leiden häufig unter Schlafproblemen, denn die innere Uhr gerät aus dem Gleichgewicht, was sich negativ auf den Schlaf auswirkt. Der Schlaf wird aufgrund des stetigen Wechsels leichter, störanfälliger, oberflächlicher und kürzer.

Du bist Schadstoffen ausgesetzt

Umwelt- und Wohngifte können den Schlaf ganz erheblich beeinträchtigen und daneben weitere Beschwerden verursachen. Sie sind beispielsweise in Möbeln, Lacken, Tapeten und Bodenbelägen enthalten. Die Luft im Schlafzimmer wird durch diese Schadstoffe viel schlechter. Es ist wichtig, beim Kauf grundsätzlich darauf zu achten, dass es sich um schadstofffreie Möbel und Einrichtungsgegenstände handelt.

Du isst zu spät vor dem Zubettgehen

Es ist nicht empfehlenswert, kurz vor dem Schlafen gehen zu essen, denn dies kann den Körper beanspruchen. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens zwei Stunden vorher eingenommen werden. Ansonsten wird das späte Mahl den Schlaf beeinträchtigen.

Du gehst hungrig ins Bett

Ebenso falsch ist es, ins Bett zu gehen, ohne Abendbrot gegessen zu haben. Dann wird sich automatisch der Hunger einstellen und am Ein- oder Durchschlafen hindern. Der leere Magen lässt einen einfach nicht schlafen. Der Grund hierfür ist, dass das Hungerhormon das Gehirn in Alarmstimmung versetzt. Wer gerade Diät macht, sollte bedenken, dass selbst der kleinste Snack besser ist als nichts.

Du ernährst dich nicht richtig

Üppige oder fettreiche Speisen zu später Stunde können einen schlechten Schlaf begünstigen, da sie das Verdauungssystem die gesamte Nacht über belasten. Sie sind schwer verdaulich, sodass der Körper nicht zur Ruhe kommt. Vor dem Zubettgehen sollte, wenn überhaupt, nur noch ein kleiner, leichter Imbiss zu sich genommen werden.

Du bewegst dich nicht genug

Wer sich kaum bewegt, nimmt das natürliche Bewegungsbedürfnis den Körpers als unterschwelliges Unruhegefühl quasi mit ins Bett. Daher ist es wichtig, sich tagsüber ausreichend körperlich zu betätigen, um gut zu schlafen, aber auch, um viele gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Du nimmst zu spät zu viel Koffein zu dir

Kaffee, schwarzer Tee, Cola oder Energy Drinks können das Einschlafen verhindern. Zu beachten ist: Koffein ist auch in verschiedenen Medikamenten enthalten. Es dauert einige Stunden, bis der Körper es abgebaut hat. Nicht nur das Einschlafen wird erschwert, der Schlaf wird zudem unruhig.

Du trinkst abends Alkohol

Alkohol wirkt sich störend auf die Schlafqualität aus, da er den Körper und das Nervensystem während der Nachtruhe belastet. Er erhält somit keine Ruhe- und Aufbauphase, da er damit beschäftigt ist, den Alkohol abzubauen. Man schläft zwar rasch ein, doch alkoholisierte Schläfer wachen schnell wieder auf.

Du hast Jetlag

Jetlag ist eine weitere Ursache für einen schlechten und unruhigen Schlaf. Der Grund hierfür ist, dass unsere innere Uhr unseren Tag- und Nachtzeiten folgt. Wer in eine andere Zeitzone fliegt, kann sich demzufolge den veränderten Bedingungen nicht sofort umstellen. Der Körper benötigt eine gewisse Zeit, bis sich die Gehirnsignale und Körperfunktionen angepasst haben.

Du leidest an Albträumen

Schlechte Träume können den Schlaf sehr negativ beeinflussen. Das Gehirn verarbeitet im Schlaf viele Emotionen, wozu auch die schlechten gehören. Es empfiehlt sich, sich bei wiederkehrenden Albträumen zu überlegen, wo die Ursache liegen könnte. Bei Albträumen kann das Schüssler Salz Nummer 8 helfen, das als Salz des Lebens bezeichnet wird.

Dein Hormonhaushalt ist gestört

Hormonschwankungen wie die Wechseljahre können ebenfalls Schlafstörungen verursachen. Hier kommt es zu Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Stimmungstiefs. Viele betroffene Frauen wachen nachts auf und können nicht mehr einschlafen. So schwanken die weiblichen Hormonspiegel auch im monatlichen Zyklus sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit stark.

Du schnarchst

Nächtliche Atmungsstörungen, beispielsweise durch Schnarchen, verschlechtern die Schlafqualität. Nicht nur durch den Partner, der einen in die Seite boxt, sondern durch schlechtere Atmung und Sauerstoffzufuhr.

Du hast Schlafapnoe

Nicht nur Menschen, die nachts schnarchen, weisen Atempausen auf. Diese Pausen werden als Apnoen bezeichnet. Hierbei nimmt der Sauerstoffgehalt im Blut ab. Schlafapnoen können 30 Sekunden, aber auch mehr als eine bis zwei Minuten anhalten. Ein Grund hierfür ist, dass die Atemwege aufgrund einer zu intensiven Erschlaffung der Muskulatur sowie zu enger anatomischer Verhältnisse im Rachenraum kollabieren. Betroffene wachen am Ende einer jeden Atempause auf, sodass der Schlaf erheblich gestört ist.

Du machst zu langen Mittagsschlaf

Viele Menschen legen sich tagsüber ein wenig hin, um einen Mittagsschlaf zu machen. Dies ist auch völlig in Ordnung, doch es sollten nur ungefähr 30 Minuten sein und außerdem nicht zu spät am Tage stattfinden. Wer ein zu langes Nickerchen macht oder zu spät noch einmal schläft, sorgt dafür, dass die innere Uhr völlig durcheinander gebracht wird. Dies erschwert es, nachts gut zu schlafen.

Du hast Angststörungen

Angststörungen können Schlafstörungen verursachen. Dazu gehören zum Beispiel die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder eines geliebten Menschen. Existenzangst kann den Schlaf ebenso beeinträchtigen, wenn sich die Gedanken immer wieder darum drehen, sodass der Körper auch nachts nicht zur Ruhe kommt. Wer es nicht allein schafft, die Ängste abzulegen, sollte sich professionelle Hilfe holen.

Du schläfst am Wochenende zu lange

Nach einer anstrengenden 40-Stunden-Woche, in der wir jeden Tag um 6 Uhr aufgestanden sind, ist es sehr verlockend, am Wochenende mal richtig lange zu schlafen. Dies kann jedoch den Schlafrhythmus völlig durcheinander bringen und den Schlaf unter der Woche verschlechtern. Daher ist es ratsam, auch am Wochenende mit dem Aufwachen aufzustehen, auch wenn es verlockend sein mag, lange liegen zu bleiben.

Du hast Wadenkrämpfe

Menschen mit Krämpfen können kaum eine Nacht durchschlafen. Dabei sind die Ursachen vielfältig, beispielsweise eine Überlastung beim Sport, Durchblutungsstörungen, Magnesiummangel, Fehlstellungen der Gelenke oder falsche Schuh-Einlagen. Eine sorgfältige Diagnose oder Ermittlung der Ursache ist wichtig, um die Schlafstörungen zu beheben.

Du hast Pflanzen im Schlafzimmer

Tagsüber produzieren die Grünpflanzen Sauerstoff, doch in der Nacht ist das Prinzip genau andersrum: Sie nehmen Sauerstoff auf, sodass die Luft im Raum schlechter wird. Dies kann zu Problemen beim Ein- und Durchschlafen führen. Daher sollten die Pflanzen nachts in einen anderen Raum gestellt und das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gelüftet werden.

Du hast kalte Füße

Kalte Füße können den Schlaf maßgeblich beeinträchtigen. Hier ist es wichtig, etwas dagegen zu unternehmen und falls sich das Problem nicht beheben lässt, einen Arzt aufzusuchen. Nächtliche Eiszehen können auch ein Hinweis für Erkrankungen sein, beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion oder chronische Gefäßschäden, die gern bei Rauchern und Diabetikern auftreten.

Du leidest am Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom raubt den Betroffenen maßgeblich den Schlaf. Es wird auch als Syndrom der ruhelosen Beine bezeichnet. Es kribbelt nachts in den Beinen. Der Schlaf wird zudem durch unwillkürliche rhythmische Bewegungen unterbrochen. Es kann hilfreich sein, vor dem Zubettgehen keinen Kaffee und Alkohol zu trinken sowie Haferflocken und Vollkornprodukte regelmäßig zu konsumieren, da darin Eisen enthalten ist. Ein Mangel kann das unangenehme Syndrom begünstigen.

Du schwitzt in der Nacht

Nachtschweiß kann harmlos, aber auch ein Hinweis für ernsthafte Krankheiten sein, beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion bis hin zu Tuberkulose oder Krebs. Medikamente können das Schwitzen ebenfalls verursachen. Wer mehrere Nächte durchgeschwitzt aufwacht, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Du bist Elektrosmog ausgesetzt

Auch Elektrosmog kann eine Ursache für schlechten Schlaf sein. Er ist gefährlich, da er nicht sichtbar oder hörbar ist. Elektrosmog kann nicht nur zu Schlafstörungen führen, sondern auch viele Krankheiten begünstigen. Daher sollten sich nach Möglichkeit keine technischen Geräte im Schlafzimmer befinden oder wenigstens die Stecker heraus gezogen werden. damit sich kein elektrisches Feld errichtet.

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